Pendeln von und nach Ulm

Wenn dein neuer Job außerhalb deines Wohnorts liegt, hilft ein Blick auf Verbindung und Fahrzeit:

Umland-Gemeinden im Einzugsgebiet

Ulm ist mit 129.942 Einwohnern (Stand 2023) ein bedeutender Arbeitsmarkt im südlichen Baden-Württemberg — und zieht täglich Berufspendler aus dem bayerischen Neu-Ulm ebenso an wie aus den baden-württembergischen Umlandgemeinden Blaustein, Erbach, Senden und Illerkirchberg. Aktuell sind im Portal 749 offene Stellen erfasst. Wer einen Arbeitsplatz in Ulm sucht oder selbst ins Umland pendelt, sollte die Verflechtungen zwischen den Regionen kennen.

Zahlen und Zeitreihen für Ulm

Ulm wuchs zwischen 2011 und 2023 um 10,6 Prozent — stärker als viele vergleichbare Mittelstädte in Baden-Württemberg. Allein in den letzten fünf Jahren stieg die Einwohnerzahl um 2,9 Prozent. Der positive Wanderungssaldo von 6,1 je 1.000 Einwohner (2023) zeigt, dass Ulm Zuzug verzeichnet — ein Indiz dafür, dass Arbeit und Wohnentscheidung für viele zusammenfallen. Dennoch bleibt die Pendlerverflechtung mit dem direkten Umland ausgeprägt: Neu-Ulm auf bayerischer Seite liegt unmittelbar jenseits der Donau, Blaustein, Erbach und Senden sind über kurze Distanzen erreichbar. Das Medianalter der Ulmer Bevölkerung liegt bei 40,0 Jahren, der Altenquotient bei 30,1 — das bedeutet, auf 100 Erwerbsfähige kommen 30 Personen im Alter von 65 Jahren und älter. Gleichzeitig ist der Jugendquotient mit 29,7 ähnlich hoch, was auf eine vergleichsweise breite Altersstruktur hinweist. Für den Pendlermarkt heißt das: Die erwerbsfähige Bevölkerung wird von zwei Seiten beansprucht. HENSOLDT gehört mit 68 ausgeschriebenen Stellen zu den aktivsten Arbeitgebern im Portal und zieht entsprechend viele Pendler aus dem Umland an.

Deep-Dive: was das für Ulm heißt

Die Pendlerverflechtung zwischen Ulm und seinen Umlandgemeinden ist strukturell zweiseitig: Ulm ist Einpendlerziel für Beschäftigte aus Neu-Ulm, Blaustein, Erbach, Senden und Illerkirchberg — gleichzeitig wohnen in Ulm Berufstätige, die in diese Gemeinden ausweichen. Die Einwohnerdichte Ulms liegt bei 10,9 Einwohnern je Hektar (2023), was auf eine kompakte Stadtstruktur hindeutet. Neu-Ulm ist dabei ein Sonderfall: Als kreisfreie Stadt direkt an der Stadtgrenze bildet es mit Ulm faktisch einen gemeinsamen Arbeitsmarkt. Wer dort wohnt und in Ulm arbeitet — oder umgekehrt —, überquert täglich die Ländergrenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Das beeinflusst unter anderem Fragen der Steuerpflicht und Sozialversicherung. ZEISS und 44 Stellenangeboten sowie Gi Group Deutschland GmbH mit 40 Ausschreibungen zeigen, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften auch aus dem Umland gedeckt werden muss.

Für Bewerber und Umsteiger

Für Bewerber aus Neu-Ulm, Blaustein, Erbach, Senden oder Illerkirchberg lohnt ein systematischer Blick auf alle offenen Stellen in Ulm — ebenso für Ulmer, die im Umland nach Beschäftigung suchen. Mit einem Medianalter von 40,0 Jahren und einem Wanderungssaldo von 6,1 je 1.000 Einwohner bleibt Ulm ein wachsender Arbeitsmarkt. Einen Überblick über Branchen und Berufsfelder bietet die Berufe-Übersicht. Wer wissen möchte, welche Unternehmen am meisten ausschreiben, findet Antworten auf der Seite der größten Arbeitgeber in Ulm.