Gehälter in Ulm
Aktuell enthalten zu wenige Stellenausschreibungen in Ulm eine konkrete Gehaltsangabe, um einen belastbaren Median zu bilden. Wir zeigen einzelne Werte auf den jeweiligen Stellenkarten.
Weiterführende Gehaltsvergleiche
Für tiefere, statistisch abgesicherte Werte pro Beruf und Region:
- Gehaltsvergleich Ulm auf gehaelter.net
- Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit — Median-Bruttoentgelte nach Beruf und Bundesland
- Destatis — Verdienststatistik — Verdienststrukturerhebung des Statistischen Bundesamts
Methodenhinweis: Die oben gezeigten Werte sind Aggregate aus dem aktuellen Stellenfeed und nicht mit einer amtlichen Verdienststatistik gleichzusetzen. Sie spiegeln Ausschreibungsgehälter wider (was Arbeitgeber offerieren), nicht tatsächliche Verdienste (was Beschäftigte real erhalten).
Ulm zählt mit 129.942 Einwohnern (Stand 2023) zu den mittelgroßen Wirtschaftsstandorten Baden-Württembergs. Wer in der Region eine Stelle sucht oder über einen Wechsel nachdenkt, stellt sich früh die Frage nach dem erzielbaren Verdienst. Das Lohnniveau in Ulm wird maßgeblich von einigen wenigen Schlüsselbranchen geprägt — und unterscheidet sich teils deutlich von Nachbarkommunen wie Neu-Ulm oder Blaustein. Aktuell sind im Portal 749 Stellen gelistet, verteilt auf 212 Arbeitgeber.
Zahlen und Zeitreihen für Ulm
Ulm wuchs seit 2011 um 10,6 Prozent auf rund 129.942 Einwohner — allein in den letzten fünf Jahren um 2,9 Prozent. Dieses Wachstum signalisiert eine anhaltende Nachfrage nach Fachkräften, was in der Regel lohnstützend wirkt. Das Durchschnittsalter liegt bei 42,0 Jahren, das Medianalter bei 40,0 Jahren — beides Werte, die auf eine überwiegend berufserfahrene Bevölkerung hinweisen. Der Wanderungssaldo von 6,1 je 1.000 Einwohner zeigt, dass Ulm per Saldo Zuzüge verzeichnet, was den Wettbewerb um qualifizierte Stellen belebt. Der Altenquotient beträgt 30,1 — das bedeutet, je 100 Erwerbsfähige kommen rund 30 Personen im Rentenalter. Der Jugendquotient liegt mit 29,7 ähnlich hoch. Baden-Württemberg gehört bundesweit zu den Ländern mit überdurchschnittlichem Lohnniveau; Ulm als Industrie- und Wissenschaftsstandort bewegt sich innerhalb dieses Rahmens auf der oberen Hälfte der Skala, ohne jedoch das Niveau der Landeshauptstadt Stuttgart zu erreichen. Präzise Verdienstzahlen auf Berufsebene liefert das Portal nicht aus eigenen Daten.
Deep-Dive: was das für Ulm heißt
Die Gehaltsstruktur in Ulm wird stark von Industrie, Wissenschaft und dem Gesundheitssektor geprägt. Ingenieurberufe und technische Fachkräfte erzielen in dieser Region erfahrungsgemäß höhere Medianlöhne als kaufmännische oder Dienstleistungsberufe — ein Muster, das typisch für industriell geprägte Mittelstädte in Baden-Württemberg ist. Das Umland — insbesondere Neu-Ulm auf bayerischer Seite, sowie Senden, Erbach und Illerkirchberg — weist teils abweichende Tarif- und Lohnstrukturen auf, da unterschiedliche Flächentarifverträge greifen können. Für belastbare, berufs- und branchengenaue Gehaltsvergleiche empfiehlt sich ein Blick auf gehaelter.net, wo Selbstauskünfte von Beschäftigten regional auswertbar sind. Der Anteil der unter 18-Jährigen liegt in Ulm bei 16,5 Prozent — Ausbildungsvergütungen sind damit ein relevantes Thema im lokalen Gehaltskontext. HENSOLDT zählt zu den größeren Arbeitgebern im Portal und hat derzeit 68 Stellen ausgeschrieben.
Für Bewerber und Umsteiger
Wer in Ulm ein Gehaltsangebot einordnen oder verhandeln möchte, sollte Branche, Tarifbindung und die Unternehmensseite gezielt prüfen. Ein Vergleich über gehaelter.net schärft die Einschätzung. Die Berufe-Übersicht zeigt, in welchen Feldern aktuell besonders viele Stellen in Ulm ausgeschrieben sind — das ist ein indirekter Indikator für Nachfragedruck und damit Verhandlungsspielraum. Wer zudem wissen möchte, welche Unternehmen in der Region besonders aktiv rekrutieren, findet auf der Seite Top-Arbeitgeber in Ulm eine strukturierte Übersicht.